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Hydrosphäre

 
Das KT Hydrosphäre konzentriert sich auf die Untersuchung regionaler hydrologischer Auswirkungen des Klima- und Landnutzungswandels. Änderung der klimatischen Bedingungen (Niederschlag, Temperatur) sowie Veränderungen in der Landnutzung und deren Auswirkungen auf die Wasser- und Stoffströme sind die Schlüsselfaktoren für den quantitativen und qualitativen Zustand der Süßwasserressourcen.

Eine bessere Kenntnis der regionalen Differenzierung beschriebener hydrologischer Auswirkungen ist eine entscheidende Grundlage für das zukünftige Wasserressourcenmanagement. Die vier ausgewählten TERENO-Untersuchungsgebiete bieten die Möglichkeit, fast alle Bereiche von Variationen eines projizierten Klimawandels in Deutschland abzudecken. Detaillierte Beobachtung des Wasserkreislaufs in diesen Regionen ist die Grundlage für eine qualitativ hochwertige multi-temporale und skalierbare Datenbank für hydrologische und terrestrische Modellierung, um langfristige Veränderungen in deutschen Ökosystemen (naturbelassen, landwirtschaftlich und bewaldet) zu beurteilen.

Folgende Aufgaben sind vorgesehen:

  • Überwachung der Abflussraten von Flüssen. Um räumlich verteilte Informationen über Abflussraten von Flüssen zu erhalten, muss das gesamte Observatorium in ineinander verschachtelte Sub-Einzugsgebiete, mit Bereichen gleicher hydrologischer Eigenschaften und verschiedenen Größenordnungen von Entwässerungsgebieten, unterteilt werden. Detaillierte Messungen und die Bestimmung kleinerer, näher zu untersuchender Einzugsgebiete, eingebettet in zunehmend größere Einzugsgebiete, ermöglichen eine kritische Bewertung und die Entwicklung von Strategien zur hydrologischen Skalierung.
  • Untersuchung der räumlich-zeitlichen Variabilität der Grundwasserneubildung, Studium der Grundwasserströmungssysteme und des damit verbundenen Transportes gelöster Stoffe.
  • Wasserqualitätsmessungen. Diese sind eng mit der Überwachung der Flussabflussraten und der Grundwasserneubildung verbunden, um Stoffflüsse abschätzen zu können. Monitoringstationen werden an Hauptzweigen eines Flussnetzes eingerichtet, sodass eine kontinuierliche und ereignisabhängige Entnahme von Wasserproben möglich wird.
  • Umwelttracerstudien werden zu Prozessstudien der hydrogeologischen Systeme eingesetzt und ergänzen die physikalischen Messungen. Zusätzlich werden allgemeine Merkmale der Gewässerqualität automatisch mit hoher zeitlicher Auflösung gemessen (siehe Tab. 10.2). Darüber hinaus werden städtische Gebieten hinsichtlich spezifischer Schadstoffe überwacht, z.B. bzgl. Xenobiotika, bakterielle Toxine, Medikamente etc.

 

Mitglieder

  • Steffen Zacharias (UFZ)
  • Heye Bogena (FZJ)
  • Michael Rode (UFZ)
  • Luis Samaniego-Eguiguren (UFZ)
  • Harald Kunstmann (UFZ)
  • Eckart Priesack (HMGU)
  • Theresa Blume (GFZ)
  • Ute Wollschlaeger (UFZ)
     
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